maxit ton 905 Technische Information


maxit ton 905 Dränbeton

Wasserdurchlässiger Trockenbeton, frost-/tausalzbeständig


EIGENSCHAFTEN

Dränbeton - mit hoher Wasserdurchlässigkeit


  • zur Vermeidung von Frostschäden
  • zur Verminderung von Staunässe


maxit ton 905 Dränbeton ist ein Beton mit haufwerksporigem Gefüge, der gerade so viel Feinmörtel enthält, dass die Gesteinskörnungen umhüllt und punktförmig miteinander verbunden werden. Zwischen den Körnern verbleibt ein Hohlraum, der nicht vom Feinmörtel ausgefüllt wird. Bei Dränbetontragschichten beträgt dieser Hohlraumgehalt mind. 15 Vol.-%.


  • wasserdurchlässig
  • frost-/tausalzbeständig
  • haufwerksporig


Durch die besondere Sieblinie, wird ein hoch wasserdurchlässiges Betonbett erreicht, welches nahezu keine kapillare Saugwirkung hat. Dies verhindert Wasserschäden und Gefügezerstörungen durch Volumenvergrößerungen von gefrierendem Wasser, auch auf Balkon und Terrasse.


ANWENDUNG

Zum Verlegen von Dränpflastersteinen, Natursteinpflaster (Granitpflaster), Naturstein- und Betonplatten auf frostsicherem Unterbau. Funktioniert als Dränage, zur Ableitung von Oberflächenwasser in den Untergrund.


VERARBEITUNG

maxit ton 905 Dränbeton in erdfeuchter Konsistenz anmischen. Wasserbedarf ca. 9% das heißt ca. 3.6 – 3.8 Liter sauberes Wasser pro 40 kg Trockenbeton. Anmischen im Freifallmischer, Durchlaufmischer (m- tec D20) oder bei Kleinmengen im Schubkarren. Eine Reifezeit ist nicht notwendig. Wichtig: Bei Sackware sind immer kpl. Gebinde an zu mischen.


Dränpflaster:

Dränbeton ca. 10 cm einbringen und plan abziehen. Dazu eignet sich eine Richtlatte, die über zwei Kanthölzer oder Schienen geführt wird. Anschließend die Dränpflastersteine einzeln auflegen und mit einem kleinen Flächenrüttler abrütteln, Fugen splitten (Splitt 1–3mm) und die Fläche anschließend mit einem Sprühstrahl leicht befeuchten und mit Folie 3 Tage abdecken. Alternativ Fuge: Nach dem abrütteln, Fläche leicht befeuchten und mit Folie 3 Tage abdecken. Anschließend Fläche mit maxit ton 911 Pflasterfugenmörtel ausfugen. maxit ton 911 ist ein fertig formulierter Pflasterfugenmörtel auf 1-Komponenten-Polyurethanharzbasis, wasserdurchlässig, frost-/tausalz- und UV- beständig.


Granitpflaster:

Die Stärke des Pflasterbetts sollte im losen Zustand ca. 6 – 8 cm betragen. maxit ton 905 Dränbeton in erdfeuchter Konsistenz anmischen und locker einbringen. Das Pflaster hammerfest setzen, das heißt die Pflastersteine einzeln aufgelegen und mit 3–4 gezielten Hammerschlägen einklopfen. Die Granitsteine sind somit einige Zentimeter im Dränbeton eingebettet. Das Schließen der Fugen sollte kontinuierlich erfolgen. (Fugmaterial Splitt 2–5mm). Anschließend die Fläche mit einem Sprühstrahl leicht befeuchten und mit Folie 3 Tage abdecken. Alternativ Fuge: Fläche nach dem Verlegen leicht besprühen und mit Folie 3 Tage abdecken. Anschließend mit maxit ton 911 oder maxit ton 912 Epoxi Pflasterfugenmörtel ausfugen.


Naturstein- Betonplatten auf Dränbeton:

maxit ton 905 Dränbeton in erdfeuchter Konsistenz 10 cm einbringen und plan abziehen. maxit ton 906 TH Natursteinhaftbrücke schlämmfähig anmischen und vollflächig auftragen. Die Platten werden sofort in die frische Natursteinhaftbrücke eingelegt und mit dem Gummihammer mit gleichmäßigen Schlägen in die richtige Höhe gebracht. Bei Natursteinplatten maxit ton 906 TH plastisch anmischen, mittels Schlämmbürste, Quast oder Zahntraufel auf die Plattenrückseite vollflächig auftragen und diese unmittelbar auflegen und einklopfen. Nach 7 Tagen ist die Fläche belastbar. Es sind generell die Verlegeanweisungen der Hersteller zu beachten.


TECHNISCHE DATEN

Druckfestigkeit:


nach 28 Tagen > 25 N/mm2


Wasserzugabe:




pro 40 kg Sack erdfeuchter
Beton ca. 3.6 – 3.8 Liter
Wasser


Wasserdurchlässigkeitsbeiwert: 




≥14.2 x 10-5 m/s
(entspricht 1.42 x 10 – 4 m/s)
frost-/tausalzbeständig


Materialbedarf:

1 Sack (40kg) ergeben ca. 22 Liter Frischbeton.